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Nesselsucht (Urtikaria)

Quaddeln auf der Haut? Lesen Sie, ob Nesselsucht ansteckend ist, was bei Kindern zu beachten ist, die Behandlung der Nesselsucht und ihre Ursachen.

Von

Geprüft von Werner Siefer, Biologe

Veröffentlicht:
Aktualisiert: 2023-04-21T00:00:00+02:00 2023-04-21T00:00:00+02:00

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Inhaltsverzeichnis
Nesselsucht auf dem Rücken zeigt sich hier durch einen rötlichen Ausschlag

© Shutterstock

Zeigen sich Quaddeln auf der Haut, sprechen Ärzte von Nesselsucht. Diese ist meist ungefährlich, kann Betroffenen aber das Leben erschweren. Die Ursachen der Nesselsucht, ihre Behandlung und warum Eltern Nesselsucht bei Kindern genau beobachten sollten.

Ansteckend oder nicht? Wie gefährlich Nesselsucht ist

Nesselsucht oder -fieber (Fachbegriff: Urtikaria von lat. urere = brennen) beschreibt verschiedene krankhafte Hautreaktionen, die mit Schwellungen (Quaddeln), Rötungen und Juckreiz einhergehen. Der Name kommt daher, dass die Erscheinungen meist aussehen, als sei man in Brennnesseln gefallen. Auslöser kann eine Unverträglichkeit sein, etwa durch Nahrungsmittel, ein Infekt oder Reize von außen, etwa Licht oder Kälte. Nesselsucht ist weder ansteckend noch erblich.

Nesselsucht ist zwar unangenehm, da sie stark juckt und Betroffene sich beeinträchtigt fühlen, wenn sie im Gesicht, an den Lippen oder im Rachen auftritt. In den meisten Fällen ist die Nesselsucht aber ungefährlich. Meist tritt eine Heilung nach wenigen Tagen oder Wochen von selbst ein. Allerdings ist bei Kindern manchmal Vorsicht geboten, wenn allergische Reaktionen die Quaddeln auf der Haut verursachen.

Experten unterscheiden mehrere Formen der Nesselsucht: Bei der akuten Form sind die Beschwerden nach spätestens sechs Wochen verschwunden, häufig nach wenigen Stunden oder Tagen. Bei der chronischen Form halten sie länger als sechs Wochen an.

Die chronische Form unterscheidet sich daneben in eine induzierbare, also solche, bei denen die Symptome auf Grund eines äußeren Auslösers auftreten. Ihnen gegenüber stehen die chronisch-spontanen Formen, die von selbst, mithin ohne erkennbaren Grund auftreten. Jeder vierte Mensch leidet einmal im Leben unter Nesselsucht. Chronisch ist die Nesselsucht bei etwa zehn Prozent der Betroffenen.

Hand mit kleinen rötlich begrenzten Schwellungen

© Science Photo Library

Bei der Nesselsucht rötet sich die Haut zunächst. Später entstehen kleine farbliche, begrenzte Schwellungen

Ursachen und Auslöser der induzierbaren Nesselsucht

Treten Quaddeln auf, kann diese eine ganze Reihe von Ursachen und Auslöser haben – und das Leben Betroffener oft kompliziert machen. Bekommen sie aufgrund von Kälte einen Ausschlag (Kälteurticaria), können sie oft nicht mehr zum Baden gehen oder ein gekühltes Getränk in der Hand halten. Bei anderen Patienten (Urticaria factitia) führt bereits der leichte Kontakt mit Kleidung oder Haut zu quälendem Juckreiz.

Bei manchen Betroffenen lösen auch Stress oder heiße, scharfe Speisen oder Getränke einen Hautausschlag beziehungsweise Nesselsucht aus. Nesselsucht kann aber zum Beispiel auch durcheine Impfung auftreten – als sogenannte Impfreaktion. Nach der Corona-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff etwa zeigt sich bei manchen Betroffenen eine Nesselsucht an der Einstichstelle.

Die Mediziner unterscheiden mögliche Auslöser der induzierbaren Nesselsucht nach physikalischen und nicht physikalischen Ursachen.

Beispiele für physikalische Reize, die Nesselsucht auslösen können:

  • Wärme oder Kälte (z.B. über Gegenstände, Luft, Wasser)
  • UV-Licht
  • Statischer Druck
  • Reibung, Kratzen, Scheuern
  • Vibrationen (z.B. über einen Presslufthammer) 

Beispiele für nicht-physikalische Reize, die mitunter eine Nesselsucht auslösen:

  • Wasser
  • Erhöhung der Körpertemperatur (z.B. beim Sport, bei Fieber, durch Essen scharfe Speisen, häufig auch durch Stress)
  • Hautkontakt mit bestimmten Substanzen (z.B. einer Brennnessel oder bestimmten Nahrungsmitteln)
     

Mögliche Ursachen der chronischen Nesselsucht

Verläuft eine spontane Nesselsucht chronisch, ist bei 80 Prozent der Patienten einer der folgenden Auslöser der Grund:

  • Unverträglichkeit gegen körpereigene Stoffe
  • chronische Infekte, z.B. in Magen oder Darm
  • Überempfindlichkeit gegen Nahrungsmittelzusätze oder eine Intoleranz gegen bestimmte Lebensmittel 

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Was tun bei Nesselsucht? Welche Behandlung hilft?

Wer unter Nesselsucht leidet, fragt sich: Was hilft schnell? Für die Therapie der Nesselsucht ist es wichtig, zunächst deren Ursache zu finden. Dabei kann ein Symptom-Tagebuch helfen, in das Betroffene genau die Art, den Zeitpunkt und die Begleitumstände der Symptome (z.B. gegessene Nahrungsmittel, eingenommene Medikamente, Tätigkeiten über den Tag hinweg) notiert. So deckt der Arzt mögliche Auslöser innerhalb und außerhalb des Körpers (siehe oben) auf. Ist zum Beispiel ein Infekt oder eine Intoleranz die Ursache der Nesselsucht, kann es schon reichen, diese zu behandeln.

Bringt eine Ursachen-Behandlung keinen Erfolg, richtet der Arzt die Behandlung auf die Linderung der Symptome, etwa den Juckreiz.

Dazu verordnet der Arzt etwa sogenannte Antihistaminika. Diese Mittel dämpfen die allergische Reaktion in der Haut, indem sie die körpereigene Substanz Histamin blockieren. Medikamente aus der Gruppe der Antihistaminika sind zum Teil auch rezeptfrei erhältlich. Zeigen sie bei Nesselsucht keinen Erfolg, verschreibt der Arzt möglicherweise Wirkstoffe, die das Immunsystem aktivieren. Dazu gehört etwa der Antikörper Omalizumab. Er ist für die chronische spontane Nesselsucht zugelassen, aber zeigt auch bei der induzierbaren Urticaria gute Erfolge. Daneben kommt er vor allem bei schwerem allergischem Asthma bronchiale zum Einsatz. Ein weiteres mögliches Medikament ist Ciclosporin, eine Substanz, die das Immunsystem unterdrückt. Schließlich steht mit Montelukast noch ein weiterer Wirkstoff zur Verfügung, der oral eingenommen wird und zusätzlich bei mittelschwerem Asthma sowie bei und allergischer Rhinitis („Heuschnupfen“) zum Einsatz kommt. Bei starken Nesselsucht-Schüben ist zudem auch die kurzfristige Einnahme von Kortison sinnvoll.

Der Arzt passt die medikamentöse Therapie meist an den individuellen Fall an. Vor allem bei Nesselsucht in der Schwangerschaft und Stillzeit ist es wichtig, dass Patientinnen vor der Einnahme von Medikamenten mit dem behandelnden Arzt sprechen. 

Einige Ärzte berichten von guten Erfahrungen mit alternativen Therapien wie der Eigenbluttherapie. Generell raten Mediziner aber beim Einsatz von Homöopathie und anderen alternativen Heilverfahren gegen Nesselsucht zur Vorsicht – einen Beleg für deren Wirksamkeit gibt es nicht.

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Schließlich kommt auch der pflegenden Behandlung eine wichtige Rolle zu. Auf die Haut aufgetragene Cremes und Gele lindern den Juckreiz und beugen so Entzündungen vor. Cremes mit Antihistaminika, Menthol oder Thesit kühlen, betäuben leicht und wirken so gegen den Juckreiz. Von Cremes oder Salben mit Kortison (Cortison) bei Nesselsucht raten Experten dagegen ab, da diese keine Wirkung zeigen. 

Es ist wichtig sich bei Nesselsucht möglichst nicht zu Kratzen. Es verstärkt das Jucken und führt zu einer immer stärkeren Reizung der Haut. Empfehlenswert ist es, mit kaltem Wasser oder Kühlpads (außer bei durch Kälte ausgelöster Nesselsucht!) zu kühlen und den Juckreiz effektiv zu lindern. Als weitere Hausmittel sollen ein lauwarmes Backpulver- oder Natron-Bad (eine halbe Tasse auf eine Badewanne) oder das Abreiben mit Essigwasser (1 EL auf einen Liter Wasser) helfen. Beides kann auf Dauer die Haut austrocknen. Die Wirksamkeit solcher Anwendungen sind nicht belegt.

„Bei der Entwicklung von Medikamenten gegen allergische Erkrankungen tut sich enorm viel“

Nesselsucht (Urtikaria) beeinträchtigt die Lebensqualität ungemein. Neben der Suche nach versteckten Entzündungen helfen neue Medikamente, den Juckreiz zu stillen.

Dr. Nicola Wagner, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Am Uniklinikum Erlangen leitet sie als Oberärztin das interdisziplinäre Allergiezentrum.

Dr. Wagner ist Sprecherin des interdisziplinären Allergiezentrums am Uniklinikum Erlangen – einem fachübergreifenden Netzwerk zahlreicher Kliniken und Institute zur Versorgung von Patienten mit komplexer Symptomatik. 2019 erhielt das Zentrum die Zertifizierung als Urtikariazentrum des Global Allergy and Asthma European Network. Als Wissenschaftlerin forscht Dr. Wagner unter anderem an extrazellulären Vesikeln.

Frau Dr. Wagner, warum kommen Menschen mit Nesselsucht zu Ihnen ins Allergiezentrum?

Nesselsucht ist eine mit quälendem Juckreiz einhergehende Hauterkrankung, die mit Quaddeln und oft entstellenden Schwellungen in Erscheinung tritt. Die chronisch spontane Urtikaria (CSU) kann Monate bis Jahre andauern und hat enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität. Oft können sich die Patienten nicht mehr ausreichend konzentrieren, da der Juckreiz die Schlafqualität negativ beeinflusst.

Wenn Menschen das Allergiezentrum aufsuchen, haben sie häufig schon eine lange Vorgeschichte, ohne dass man befriedigende Lösungen gefunden hat. Wir prüfen, ob zusätzliche diagnostischen Maßnahmen erforderlich sind, um die Ursache zu klären. Das Therapieziel ist primär die Symptomkontrolle. Häufige Auslöser sind entzündliche Herde im Körper, die teils nicht offensichtlich sind. Das kann ein vereiterter Zahn sein, der nicht unbedingt wehtun muss, sowie andere Entzündungen im HNO-Bereich; eine Magen-Darm-Schranken-Störung etwa aufgrund einer Entzündung durch den Keim Helicobacter pylori oder andere Entzündungen im Magen-Darm-Trakt. Eine Schilddrüsenerkrankung oder auch Divertikel-Aussackungen des Darms, die sich entzünden können.

Welche Therapien helfen den Patienten?

Findet sich keine Ursache und lindern Antihistaminika die Symptomatik nicht genügend, kann ein Biologikum helfen. Reicht diese Therapie auch nicht aus, stehen weitere Medikamente zur Verfügung, die die überschießende Immunreaktion beruhigen. Der Antikörper Omalizumab war ein echter Durchbruch und funktioniert bei vielen Patienten hervorragend. Das Medikament ist seit 2014 für die Urtikaria-Behandlung bei Erwachsenen und Jugendlichen zugelassen. Es blockiert und verringert bei der CSU das Immunglobulin E, das an der Mastzelle zur Ausschüttung von Histamin beiträgt. Das Medikament wird im Abstand von vier Wochen gespritzt und alle sechs Monate unternimmt man einen Auslassversuch, ob die CSU spontan zur Ruhe gekommen ist. An Folgesubstanzen, die auch andere Signalwege regulieren, wird gerade geforscht.

Worauf zielen neue Medikamente und Forschungsansätze?

Eine Schlüsselrolle spielt die Mastzelle – eine sehr spannende Zelle, die an vielen Prozessen beteiligt ist. Sie hat unterschiedliche Rezeptoren, die aktiviert werden können und dann bestimmte Entzündungsantworten auslösen. Diese Rezeptoren versucht man, über verschiedene Wege zu blockieren und so die Mastzelle davon abzubringen, ihre Botenstoffe zu entleeren, die dann wieder die Nesselsucht aufflammen lassen. Für viele dieser Signalwege gibt es jetzt blockierende Antikörper. Oft ergeben sich über deren Wirkung neue Aspekte, die auch für andere allergische Erkrankungen relevant sind. Da tut sich enorm viel. Das Allergiezentrum des Uniklinikums Erlangen erhielt 2019 die Zertifizierung als Urtikariazentrum. Die Patienten erhalten Zugang zu aktuellen Studien und den neuesten Forschungsergebnissen.

Interview: Andrea Hennis

Nesselsucht bei Kindern

Treten Nesseln und Quaddeln bei Kindern auf, sollten Eltern diese genau beobachten. Bleibt der typische Ausschlag auf die Haut beschränkt, ist er zwar lästig, aber ungefährlich. Tritt er jedoch gemeinsam mit Atemnot, Zungenschwellung oder einer Kreislaufschwäche auf, kann dies auf einen lebensbedrohlichen allergischen Schock hinweisen. Dies macht eine rasche ärztliche Hilfe erforderlich. In diesem Fall den Notarzt anrufen, die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen – oder die vom Arzt bereits verordnete Notfallapotheke benutzen. Auslöser der Nesselsucht können Allergene in Nahrungsmittel sein, wie Kuhmilch oder Hühnereiweiß, daneben Insektengifte, Arzneimittel oder Tierhaare.

Meist ist die Nesselsucht bei Kindern ungefährlich und tritt auf, wenn mehrere Auslöser zusammenwirken. Dazu gehört etwa ein Infekt in Kombination mit der Einnahme von Antibiotika oder körperliche Anstrengung beim Spielen in Kombination mit einem Nahrungsmittel. Ein durch einen Infekt ausgelöster Nesselausschlag ist dabei die häufigste Form bei Kindern. Dieser kann nach grippalen Infekten, Mittelohr- oder Rachenentzündungen auftreten. Der Ausschlag verschwindet aber nach Ausheilen des Infekts von selbst wieder.

Daneben kann die Nesselsucht bei Kindern nach Kontakt mit den bekannten Auslösern auftreten – wie bei Erwachsenen auch. Dazu gehört etwa der Kontakt mit Brennnesseln oder Quallen, nach Kratzen, Druck, Wärme, Kälte, Licht sowie einem Befall mit Würmern und anderen Parasiten (siehe oben). Eine Abklärung beim Arzt ist nur nötig, wenn die Nesselsucht häufiger auftritt.

Behandlung der Nesselsucht bei Kindern

Eltern und Ärzte haben mehrere Möglichkeiten einen Nesselausschlag bei Kindern zu lindern oder zu therapieren.

  • Bei örtlich begrenztem Ausschlag lindert meist das Auflegen eines kalten, feuchten Tuches den Juckreiz.
  • Ist die Nesselsucht ausgedehnter, verabreicht der Arzt Medikamente, welche die allergische Reaktion in der Haut bremsen, z.B. Antihistaminika.
  • Sind gravierende Symptome aufgetreten, die auf eine schwere allergische Reaktion hinweisen (Atemnot, Zungen- oder Rachenschwellung, Kreislaufschwäche), ist eine grundlegende Abklärung beim Allergologen erforderlich, bzw. die vom Arzt verordnete Notfallmedikation.
  • Schließlich ist es sehr wichtig, dass Eltern darauf achten, Kontakte bekannter Auslöser zu ihrem Kind zu meiden.

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Symptome von Nesselsucht

Wie kann man Nesselsucht erkennen? Ein Hautausschlag ist ein typisches Zeichen für eine Nesselsucht. Eine Nesselsucht hinterlässt auf der Haut ein Bild wie nach einem Kontakt mit Brennnesseln oder Quallen. Die typischen Symptome einer Nesselsucht sind:

  • weißliche Schwellungen direkt unter der Hautoberfläche, sogenannte Quaddeln
  • tieferliegende Flüssigkeits-Ablagerungen, sogenannte Angioödeme, mit normaler Hautfarbe oder Rötung, die als Beulen auf der Haut sichtbar werden
  • Juckreiz 

Das häufigste und typischste Symptom der Nesselsucht ist die Quaddel-Bildung. Dabei rötet sich meist erst die Haut, bevor die kleinen farblich abgegrenzten Schwellungen entstehen. Sie können nur wenige Millimeter groß sein oder sich über größere Hautflächen ausbilden.

Bei Patienten mit einer Nesselsucht treten die Quaddeln oft am ganzen Körper auf. Sie können sich zum Beispiel zeigen:

  • am Hals
  • am Bauch
  • am Arm (auch Ellenbogen, Finger)
  • am Fuß
  • an der Hand
  • am Kopf (Kopfhaut)

Angioödeme können prinzipiell auch an allen Körperstellen auftreten. Einige Stellen sind aber häufiger davon betroffen. Dazu zählen bei Nesselsucht das Gesicht (Lippen, Augenlider), Hände, Füße, Arme und Beine oder Genitalien.

Nesselsucht im Gesicht

Besonders rund um Augen und Lippen kommt es wegen der dünneren Oberhaut zu Angioödemen beziehungsweise beulenartigen Schwellungen. 

Neben den durch Angioödeme im Gesicht verursachten Beeinträchtigungen ist der Juckreiz das größte Problem für Betroffene. Vor allem nachts kann er quälend sein. Ohne Juckreiz kann eine Nesselsucht auftreten, wenn statt Quaddeln nur Angioödeme auftreten. Auch bei Kindern verläuft sie manchmal ohne Juckreiz.

Tipps für eine gesunde Haut (Unser Podcast für ein gutes Körpergefühl – Folge #7)

Zu Gast im Podcast:

Dr. Yael Adler, Dermatologin im Privatärztlichen Zentrum für Haut, Venen & Lasermedizin in Berlin

Die Haut ist unsere größte Schnittstelle nach außen. Sie gibt Halt, schützt vor Krankheiten und reagiert empfindlich auf Reize, wie Hitze oder Kälte oder zu viel Sonneneinstrahlung.

Sie ist, ganz klar, der Spiegel der Seele, sagt Deutschlands wohl bekannteste Dermatologin Yael Adler aus Berlin.

In dieser Folge verrät die Expertin, wie wir unser größtes Organ pflegen sollten, welche Nahrungsmittel die Haut von innen heraus zum Strahlen bringen und welche ihr schaden. Die Medizinerin spricht über Reizungen und Pickel, warum sie entstehen und wie sie sich lindern lassen. Sie verrät außerdem, was die Haut auch im höheren Alter jung aussehen lässt.

Quellen
  • S3-Leitlinie: Urtikaria (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und Deutsche Dermatologischen Gesellschaft (DDG); Stand: 01.04.2011
  • S3-Leitlinie: Therapie der Urtikaria (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und Deutsche Dermatologischen Gesellschaft (DDG); Stand: 01.04.2011
  • Online-Informationen urticaria network e.V.: www.urtikaria.net; Abruf: 08.02.2022
  • Online-Informationen Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) e. V.: www.dgaki.de; Abruf: 08.01.2022
  • Online-Informationen Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung: www.aerzteblatt.de; Abruf: 15.04.2018
  • Online-Informationen Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin: www.gpau.de; Abruf: 08.02.2022
  • Online-Informationen Robert Koch-Institut: rki.de; Abruf: 07.02.2022
  • Online-Informationen Helmholtz Zentrum München: www.allergieinformationsdienst.de; Abruf 08.02.2022

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