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Arthrose

Was ist Arthrose? Lesen Sie hier alles über die Gelenkschmerzen und ihre Ursachen sowie über die typischen Symptome und deren Behandlung

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Inhaltsverzeichnis
Eine Ärztin untersucht die Hand eines Patienten nach Arthrose.

© Mauritius

Was ist Arthrose?

Laut Definition ist Arthrose eine Verschleißerkrankung der Gelenke: Das altgriechische Wort „arthron“ bedeutet „Gelenk“ und die Endung „ose“ bezieht sich in der Medizin auf degenerative Veränderungen. Der Gelenkverschleiß, bei dem nach und nach die Knorpelschicht eines Gelenks verschwindet, geht mit einer schmerzhaften Entzündung einher. Meist sind Knie-, Hüft- und Fingergelenke betroffen. Im späten Stadium ist die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt.

Arthrose-Stadien

Arthrose entwickelt sich über Jahre und ist anfangs harmlos. Haben Patienten Schmerzen, besteht meist schon ein fortgeschrittenes Stadium. Je nachdem, wie weit der Gelenkverschleiß gediehen ist, unterteilen Ärzte Arthrose in verschiedene Stadien:

  • Frühstadium: Die Arthrose beginnt mit einem kleinen, oberflächlichen Knorpelschaden. Der Knorpel ist verdickt, die Gelenkinnenhaut manchmal schon gereizt. Schmerzen haben die Patienten hier meist noch nicht, jedoch ist es bereits zu Veränderungen im Gelenk gekommen.
  • Zwischenstadium: Der Knorpelschaden ist größer geworden, die Knorpeloberfläche fasert aus. Der Knochen verändert sich, dadurch erscheint der Gelenkspalt kleiner. Der Betroffene spürt erste Bewegungseinschränkungen. Wie lange dieses Zwischenstadium dauert, ist individuell verschieden. Meist benötigt es Jahre, bis die Arthrose das Spätstadium erreicht.
  • Spätstadium: Die Knorpelschicht ist zersetzt. Nun reibt im Gelenk Knochen auf Knochen, was für den Betroffenen sehr schmerzhaft und im Röntgenbild klar erkennbar ist. Das Gelenk kann versteifen und wirkt dicker, weil der Körper knöcherne Ausziehungen bildet.

Arthrose-Formen

Je nachdem, welches Gelenk betroffen ist, unterscheiden Ärzte verschiedene Arten der Arthrose. Arthrose im Knie heißt im Fachjargon Gonarthrose, bei der Coxarthrose handelt es sich um Hüftarthrose. Häufig haben Patienten Arthrose in den Gelenken der Hand, betroffen sind dann meist Finger und Daumen. Die Handgelenksarthrose, also Gelenkverschleiß zwischen Handwurzelknochen und Unterarm, heißt abgekürzt STT-Arthrose – die Abkürzung steht für „Scapho-Trapezo-Trapezoidal-Arthrose“.

Letztendlich kann Gelenkverschleiß überall auftreten, wo zwei oder mehr Knochen miteinander verbunden sind: Es gibt Arthrose im Sprunggelenk, in der Schulter und im Fuß ebenso wie im großen Zeh. Sogar die Wirbelsäule kann von Arthrose betroffen sein, zum Beispiel am ISG, dem Iliosakralgelenk, das Becken und Wirbelsäule miteinander verbindet.

Arthrose oder Arthritis?

Auch wenn viele das meinen: Arthrose und Arthritis sind nicht dasselbe. Zwar betreffen beide Erkrankungen die Gelenke und äußern sich durch ähnliche Symptome, jedoch ist die Ursache nicht dieselbe:

  • Arthrose: Die Erkrankung bezeichnet den – oft altersbedingten – Gelenkverschleiß, der nach Jahren der Über- oder Fehlbelastung eintritt. Schmerzen haben Betroffene vor allem bei Bewegung.
  • Arthritis: Hierbei handelt es sich um eine Gelenkentzündung, die von Krankheitserregern oder einer Autoimmunerkrankung wie Rheuma verursacht wurde. Auch junge Menschen können Arthritis haben. Die Schmerzen treten in Ruhe auf und nehmen bei Bewegung zu.

Arthrose: Symptome

Die Anzeichen von Arthrose sind umso klarer, je weiter der Gelenkverschleiß fortgeschritten ist. Anfangs haben Betroffene keine Beschwerden, doch mit der Zeit setzen die typischen Schmerzen ein – vor allem, wenn das Gelenk bewegt wird. Oft verursacht Bewegung spür- und hörbare Geräusche im Gelenk. Im Spätstadium kommt zum Belastungsschmerz auch ein anhaltender Ruheschmerz. Neben den Gelenkschmerzen, die die Erkrankung verursacht, berichten Betroffene von einer gewissen Gelenksteifigkeit.

Mit der Zeit verändern sich die erkrankten Gelenke; sie werden dicker oder ändern die Stellung. Bei Überlastung können sie sich entzünden, anschwellen und warm anfühlen.

Ein Röntgenbild zeigt eine von Arthrose verformte Hand, deren Finger ab dem Fingergrundgelenk dauerhaft verschoben sind

© Science Photo

Arthrose: EIn Röntgenbild macht das Ausmaß der Gelenkveränderungen an den Fingern sichbar. Nicht immer lässt sich das eins zu eins auf die Beschwerden übertragen – manchmal spüren Patienten trotz hohen Verschleißes noch keine Schmerzen

Arthrose: Ursachen

Bei Arthrose nutzt sich die Knorpelschicht ab, welche die Knochenenden im Bereich der Gelenke schützend überzieht. Wird ein Gelenk über längere Zeit zu stark oder falsch belastet, beschleunigt das den natürlichen, altersbedingten Verschleiß der Knorpelfläche. Der Körper kann Knorpel nicht reparieren oder neu aufbauen. Einmal vorhandene Knorpelschäden sind irreversibel.

Dies sind die häufigsten Risikofaktoren für den Knorpelverlust bei Arthrose:

  • zunehmendes Alter
  • orthopädische Fehlstellungen wie X- oder O-Beine
  • Übergewicht
  • Überlastung durch körperliche Arbeit
  • Überlastung durch Leistungssport
  • frühere Verletzungen wie Bänderrisse oder Knochenbrüche
  • Erkrankungen wie Gicht

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Arthrose: Behandlung

Gegen Arthrose gibt es kein Mittel, das die Ursachen der Erkrankung bekämpft. Ärzte können den Gelenkverschleiß nicht heilen, da sich kein neuer Knorpel bilden kann. Es ist jedoch möglich, die Symptome zu lindern und den Verlauf der Erkrankung zu bremsen. Je nachdem, wie ausgeprägt der Schaden im Gelenk bereits ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Therapie. Ärzte unterscheiden konservative und operative Maßnahmen.

Diese konservativen Behandlungsmethoden lindern Schmerzen, dämpfen die Entzündung und verhindern Fehlbelastungen:

  • Bewegung (Schwimmen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren)
  • Gewichtsreduktion (bis ein normales Körpergewicht erreicht ist)
  • Physiotherapie (um Fehlstellungen auszugleichen)
  • Wärme (Bäder, Infrarotlicht, Moor, Schlammpackungen)
  • Medikamente (Schmerzgel oder -salbe, entzündungs- und schmerzlindernde Mittel als Tablette oder Spritze)
  • Hilfsmittel (Orthesen, Einlegesohlen, Bandagen, Gehhilfen)

In einem späten Stadium, wenn konservative Behandlungsmethoden nicht mehr helfen, kann eine Operation die Beschwerden bei Arthrose lindern. Beispielsweise ist es möglich, zur Behandlung von Arthrose im Knie das Gelenk auf dem OP-Tisch zu spülen und den Knorpel zu glätten. Ärzte nennen das Lavage und Debridement. Bei Fehlstellungen ist es möglich, die Gelenkposition operativ zu korrigieren und so die Belastung zu verlagern.

Es gibt auch Ideen, die noch vorhandenen Knorpelzellen zum Wachstum anzuregen oder neue Zellen ins Gelenk zu bringen. Diese Methoden werden jedoch noch im Forschungslabor getestet.

Hilft das alles nichts, bleibt Betroffenen im Spätstadium nur der Gelenkersatz im OP. Dabei tauschen Ärzte das zerstörte Gelenk durch eine sogenannte Endoprothese, ein Kunstgelenk, aus. Im Jahr 2016 bekamen in Deutschland 137.295 Menschen eine „neue Hüfte“ und 107.892 ein „neues Knie“. Damit machen Hüft-Operationen beim Gelenkersatz mit 56 Prozent den größten Anteil der Eingriffe aus.

Im weltweiten Vergleich der Implantation künstlicher Hüftgelenke liegt Deutschland hinter der Schweiz auf Platz zwei – mit fast 300 Hüftgelenksoperationen pro 100.000 Einwohner und Jahr.

Medikamente gegen Arthrose

Arthrose ist bis heute nicht heilbar. Die Behandlung besteht daraus, Symptome zu lindern und das Fortschreiten des Gelenkverschleißes so gut es geht zu bremsen. Um Schmerzen zu bekämpfen und die Entzündung in Schach zu halten, helfen verschiedene Medikamente, beispielsweise Salben oder Tabletten und Kapseln mit Schmerzmitteln. Als geeignete Wirkstoffe empfehlen Ärzte vor allem Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure.

Spritzen mit Kortison, direkt in das Gelenk verabreicht, dämpfen die Entzündungsreaktion, solche mit Hyaluronsäure sollen die Beweglichkeit wiederherstellen. Dass Letztere wirken, ist jedoch nicht eindeutig belegt.

Alternativmedizin bei Arthrose

Ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung setzen viele Patienten bei der Therapie von Arthrose auf Alternativmedizin, wie Globuli aus der Homöopathie. Deren Wirksamkeit ist nicht hinreichend belegt, jedoch haben die meisten alternativen Ansätze auch keine Nebenwirkungen, sodass sie gefahrlos zum Einsatz kommen können. Beispielsweise gelten bestimmte Schüßler-Salze aus der Alternativmedizin als nützlich bei Arthrose, wenn sie auch nicht Bestandteil der schulmedizinischen Leitlinien sind.

Hausmittel gegen Arthrose

Wo die Medizin keine Medikamente hat, helfen auch keine Hausmittel – jedenfalls nicht, um Arthrose zu heilen. Patienten mit Arthrose haben jedoch die Möglichkeit, mit Hausmitteln die Symptome zu lindern: Kühlende Quarkwickel oder warme Heizkissen sind wohltuend bei akuten Beschwerden. Dass bestimmte Gewürze wie Kurkuma gegen Arthrose helfen, ist wissenschaftlich nicht belegt.

Wenige Studien deuten an, dass Hagebutte gegen Arthrosesymptome helfen könnte. Hagebuttenpulver wirkt entzündungshemmend und knorpelschützend (antioxidativ) ähnlich wie synthetischen Entzündungshemmer. Insgesamt wurde durch die bisherigen Studien nicht endgültig bewiesen, dass Hagebuttenpulver eine Wirkung gegen Arthrose hat und Schmerzen lindern kann (dazu sind weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmern notwendig), weshalb Experten es als „mäßig wirksam“ gegen Arthrose einstufen.
 

Arthrose und Sport

Regelmäßige Bewegung ist immer wichtig – und bei Arthrose ganz besonders. Patienten mit Arthrose sollten jedoch gelenkschonende Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren bevorzugen. Sportarten mit abrupten Richtungswechseln wie Fußball, Squash oder Tennis sind für Gelenke mit Arthrose eher ungeeignet.

Um die Gelenke zu entlasten, lohnt es sich, mit gezielten Übungen die umgreifende Muskulatur aufzubauen. Welche Übungen zur Stabilisierung welchen Gelenks die richtigen sind, kann ein Physiotherapeut zeigen.

 

Diese Therapien wirken bei Arthrose und warum Früherkennung wichtig ist (Podcast #42)

Gast: Prof. Dr. Peter Diehl, Orthopäde und Unfallchirurg

Mehr Infos zur Folge

Arthrose ist keine reine Alterserkrankung, auch immer mehr junge Menschen leiden unter Gelenkschmerzen, weil der Knorpel, also der Puffer zwischen den Knochen, geschädigt ist. Früh behandelt kann man sich den Ersatz eines kompletten Gelenks ersparen oder diesen zumindest stark hinauszögern.

In dieser Folge erfahrt ihr, welche Warnzeichen auf eine Arthrose hindeuten und wie sie sich von einer bloßen Gelenkermüdung unterscheiden lässt. Außerdem sprechen wir darüber, warum unsere moderne Berufswelt und unser Freizeitverhalten Risikofaktoren für Arthrose sind. Und: Wir sprechen mit dem Orthopäden und Unfallchirurgen Prof. Peter Diehl über aktuelle Behandlungskonzepte, mit denen sich schmerzende Entzündungen im Arthrosegelenk unter Kontrolle bringen lassen.

Die richtige Ernährung bei Arthrose

Mit einer bestimmten Ernährung lässt sich Arthrose weder heilen noch auslösen. Wer jedoch zu Übergewicht neigt und unter Arthrose leidet, sollte im Rahmen einer Diät auf ein normales Gewicht abnehmen, um seine Gelenke nicht zusätzlich zu belasten. Zudem ist es hilfreich, wenn Betroffene ihren Fleischkonsum einschränken, um Entzündungsreaktionen in den Gelenken nicht noch zu verstärken: Tierische Fette enthalten Arachidonsäuren, die entzündliche Prozesse im Körper fördern.

Statt Fleisch sollten viel Obst und Gemüse, zum Beispiel Tomaten und Paprika, auf dem Speiseplan stehen, dazu Vollkornprodukte, Fisch und hochwertige Öle wie Raps-, Oliven- oder Leinöl. Dafür, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel Arthrose lindern oder heilen, gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O – um Gewicht zu reduzieren, ungesunde Stoffe zu meiden und gesunde zuzuführen. Welche Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung gehören, finden Sie beispielsweise in den Tabellen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

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Arthrose vorbeugen

Bewegung ist das beste Mittel, um Arthrose vorzubeugen. Denn nur, wenn ein Gelenk aktiv ist, kann der Körper den Knorpel mit Nährstoffen versorgen. Einseitige Belastungen jedoch sind zu vermeiden – Abwechslung ist wichtig für die Gelenke. Wer orthopädische Fehlstellungen hat, sollte diese möglichst ausgleichen, etwa durch orthopädische Einlagen, und durch regelmäßige Übungen für eine gute muskuläre Unterstützung sorgen.

Honig für die Gelenke

Die Verbindungen zwischen den Knochen brauchen Stoßdämpfer, um schmerzfrei zu funktionieren. Die richtige Bewegung füllt den Puffer.

Dr. Mellany Galla, Orthopädin und Fußchirurgin in Hannover

Sie gibt ihr Wissen als Dozentin, Buchautorin und Mitglied des Ehrenbeirats der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie weiter.

Frau Dr. Galla, wann schmerzen Gelenke?

Unsere beweglichen Verbindungsstellen zwischen den Knochen funktionieren nur reibungslos, wenn sie gut gepuffert und geschmiert sind. Schutzmasse zwischen den Gelenken ist der Knorpel. Er hat die Konsistenz von Weingummi, sitzt als elastische Schicht im Gelenk auf den Knochen und verteilt den Druck an der Gelenkfläche gleichmäßig. Dabei unterstützt ihn die Gelenkschmiere (Synovia), die man sich zähflüssig wie Honig vorstellen kann. Bei Arthrose ist zum einen die Knorpelschicht beschädigt.  Zum anderen produziert das Gelenk weniger Hyaluronan, eine Substanz, die Wasser in der Gelenkschmiere bindet. Die Gelenkflächen reiben stärker aneinander und Entzündungen entstehen. Schmerzen entstehen.

Dann aufzuhören sich zu bewegen ist der falsche Weg, oder?

Richtig. Erst durch Bewegung wird der Knorpel mit essenziellen Nährstoffen wie Glukose versorgt. Durch den Druck bei moderater Bewegung diffundieren die nährenden Substanzen in den Knorpel hinein. Deshalb ist moderate Bewegung so wichtig für die Gelenke.

Welche Sportarten eignen sich, um die Gelenke fit zu halten?

Zyklische Bewegungen wie Fahrradfahren, Schwimmen oder Walken sind besonders günstig, um den Knorpel über die Synovia mit Nährstoffen zu beliefern. Überlastungen, besonders harte Stöße, können dagegen die Gelenkflüssigkeit reduzieren.

Interview: Andrea Bannert

Arthrose: Verlauf

Arthrose hat einen charakteristischen Verlauf und beginnt mit einem kleinen Knorpelschaden, der sich immer weiter ausbreitet und schließlich auf den Knochen übergreift. Entzündungen und Gelenkergüsse folgen, der Knochen reagiert mit Umbaumaßnahmen und Verdickungen, worunter die Beweglichkeit des Gelenks leidet. Im späten Stadium leidet der Patient unter starken Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen.

Helfen konservative Therapien nicht mehr, muss ein Chirurg das Gelenk durch ein künstliches ersetzen, um wieder eine normale Belastung zu ermöglichen. Anders als beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen gibt es bei Gelenkverschleiß keinen „Arthroseschub“ im medizinischen Sinne. Ist das betroffene Gelenk überlastet worden, kann es jedoch anschwellen, überwärmen und stärkere Schmerzen als sonst bereiten.

Die Grafik zeigt wie bei Arthrose an einem gesunden Gelenk erste Schäden auftreten und später zu ausgeprägten Schäden und abgeriebenem Knorpel werden

© Aksonov Oleksiy

Im Alter wird die Knorpelschicht am Gelenk immer dünner. Doch auch Schläge aufs Gelenk können sie schädigen. Reibt schließlich Knochen auf Knochen, spürt der Patient Schmerzen, und die Stützstruktur reagiert mit ausgleichenden Verdickungen

Arthrose-Diagnose beim Arzt

Nach der Anamnese, einem ausführlichen Gespräch, untersucht der Arzt das schmerzende Gelenk, testet seine Beweglichkeit und prüft, ob auf Druck Schmerz entsteht. Im Röntgenbild kann er gut sehen, ob sich der Gelenkspalt bereits verkleinert hat. Knöcherne Veränderungen zeigen sich hier bereits in frühen Stadien.

Sind die Veränderungen am Gelenk noch im Beginn, kann der Arzt genauere Bildgebungsverfahren als die Röntgenanalyse heranziehen, etwa eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT). Übrigens korrelieren die sichtbaren Gelenkveränderungen nicht immer mit den Schmerzen. Manchmal sehen sie gravierend aus, den Patienten plagen aber noch keinerlei Schmerzen.

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Welcher Arzt kann bei Arthrose helfen?

Wenn Sie glauben, dass Sie Arthrose haben könnten, ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Hat sich der Verdacht bestätigt, hilft ein Orthopäde weiter.

Quellen
  • S2k-Leitlinie: Gonarthrose (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, et al.); Stand 18.01.2018
  • S3-Leitlinie: Coxarthrose ( Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, et al.); Stand: 01.07.2012
  • Online-Informationen Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie: www.orthinform.de; Abruf: 17.04.2019
  • Online-Informationen Deutsche Arthrose-Hilfe e. V.: www.arthrose.de; Abruf: 17.04.2019
  • Online-Informationen Deutsche Schmerzliga e. V.: www.schmerzliga.de; Abruf: 17.04.2019
  • Online-Informationen Endoprothesenregister Deutschland: www.eprd.de; Abruf: 17.04.2019
  • Online-Informationen BErufsverband Deutscher Internisten e.V.: www.internisten-im-netz.de; Abruf: 17.04.2019

© FOCUS-Gesundheit

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Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Den passenden Arzt finden Sie über unser Ärzteverzeichnis.

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Dr. Andrea Bannert

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