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Zahn-Bleaching

Die unterschiedlichsten Bleaching-Methoden versprechen ein strahlendes Lächeln. Welche Behandlungen und Verfahren ihr Versprechen halten.

Geprüft von Sophie Sonnenberger, Medizinredakteurin

Veröffentlicht:
Aktualisiert: 2022-01-11T00:00:00+01:00 2022-01-11T00:00:00+01:00

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Inhaltsverzeichnis
Zahn-Bleaching macht die Zähne weißer und strahlender

© Shutterstock

Was ist Bleaching?

Weiße Zähne – sie gelten als Sinnbild für Schönheit, Gesundheit und Jugend. Sie gehören für uns zu einem gepflegten Erscheinungsbild, wir verbinden sie mit Erfolg und Kompetenz. Stars und Sternchen strahlen deshalb in die Kameras und versuchen, ihr Publikum mit einem blendend-weißen Lächeln zu betören. Wer nicht von Natur aus mit einem filmreifen Gebiss gesegnet ist und unter vermeintlich oder tatsächlich gelben Zähnen leidet, lässt sich gerne von der ästhetischen Zahnmedizin helfen.

Schon seit Jahrhunderten versuchen die Menschen, ihre Zähne aufzuhellen. Viele setzten dabei auf Methoden, die im besten Fall wirkungslos blieben, im schlechtesten Fall den Zähnen schadeten. Heute haben Zahnärzte, Drogerien und Apotheken eine große Produktpalette anzubieten, bei der deutlich weniger Nebenwirkungen zu fürchten sind. Unter dem Etikett „Bleaching“ (vom englischen to bleach, bleichen) erobern sie den Markt. Von einer stetig wachsenden Kundschaft werden sie zur Aufhellung der Zähne genutzt.

Doch noch immer kann eine zu sorglose Anwendung der Bleichmittel zu Schönheitsfehlern führen oder Zähnen und Zahnfleisch nachhaltig schaden. Denn nicht jedes Bleaching-Verfahren ist auch für jeden Mund geeignet. So unterscheiden Zahnärzte zwei Arten von Zahnverfärbungen: intrinsische und extrinsische. Bei intrinsischen Verfärbungen ist die innere Zahnschicht betroffen, bei extrinsischen der Zahnschmelz auf der Außenseite. Je nachdem welcher Teil der Zähne verdunkelt ist, kommen unterschiedliche Bleaching-Methoden zum Einsatz.

In jedem Fall sollten Interessierte im Vorfeld einen Fachmann zu Rate ziehen. Denn im Gegensatz zu Zahnbelag, der durch Essensreste und Speichel entsteht, lassen sich Verfärbungen der Zähne leider nicht so einfach wegputzen. Andersherum bedeutet das aber auch, dass dunklere Zähne nichts mit fehlender Hygiene zu tun haben. Denn zunächst einmal hat jeder von uns eine ganz individuelle Zahnfarbe. Die ändert sich mit dem Alter und hängt von unseren Lebensgewohnheiten ab.

Nur in Ausnahmefällen deuten Zahnverfärbungen auf kranke Zähne oder andere gesundheitliche Probleme hin. Meist sind färbende oder säurehaltige Lebens- und Genussmittel schuld, etwa bestimmte alkoholische Getränke, Tee, Tabakrauch, Kaffee, Rotwein oder Fruchtsäfte. Aber auch einige Medikamente, Karies oder Mangelernährung können dafür verantwortlich sein, dass unsere Zähne ihr kindliches Weiß mehr und mehr verlieren.

„Aus medizinischer Sicht“, so meint die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), „sollten Bleichverfahren zurückhaltend eingesetzt werden.“

Wer zweimal täglich seine Zähne putzt und täglich die Zahnzwischenräume reinigt, der kann schon viel für das natürliche Weiß seiner Zähne tun.

Oft lassen sich auch mit der professionellen Zahnreinigung glänzende Erfolge erzielen. „Erst wenn das nicht reicht, sollte man das Bleichen in Betracht ziehen“, so die KZBV.

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Wie funktioniert Bleaching?

Wege zum Zahnpasta-Werbespot-Lächeln gibt es viele. Dazu gehören Verfahren, die nur der Zahnarzt vornehmen kann, solche, die der Zahnarzt vorbereitet und der Patient zuhause durchführt und wieder andere, die jeder alleine anwenden kann. Die chemische Substanz, die dabei zum Einsatz kommt, ist jedoch immer die gleiche: das sogenannte Karbamidperoxid. Es setzt sich zusammen aus Karbamid, einem geschmacksneutralen, farblosen Gel, und Wasserstoffperoxid (H2O2), das zum Beispiel auch zum Haarefärben genutzt wird. Es löst die abgelagerten Farbpigmente nicht aus dem Schmelz heraus, sondern entfärbt sie nur.

Trotzdem kann das Bleichen einige Nebenwirkungen verursachen. Deshalb dürfen Präparate mit über 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid nur vom Zahnarzt angewendet werden. Die im Handel frei erhältlichen Mittel enthalten eine geringere Wirkstoffkonzentration. Doch auch ihr Einsatz ist nicht völlig unproblematisch und sollte vorher mit dem Zahnarzt abgeklärt werden.

Bleaching kommt für Sie nicht in Frage, wenn Ihre Zähne krank oder geschädigt sind, wenn Sie zum Beispiel unter Karies, Parodontose, Defekten im Zahnschmelz, undichten Füllungen, Schmelzrissen oder freiliegenden Zahnhälsen leiden. Auch wenn Sie schwanger sind oder stillen, dürfen Ihre Zähne nicht gebleicht werden.

Zähne bleichen beim Zahnarzt

Je nach Ursache der Verfärbung, der Farbe der Zähne und dem Grad der gewünschten Aufhellung kommen verschiedene Bleichtechniken und Wirkstoffkonzentrationen in Betracht. Ihr Zahnarzt kann beurteilen, welche Methode schonend ist und zugleich eine möglichst natürliche Optik erzeugt. Zur Auswahl stehen: Power Bleaching, Walking Bleaching und Home Bleaching unter ärztlicher Aufsicht.

Vor der Aufhellung wird er das Gebiss auf Zahn- und Zahnfleischschäden hin untersuchen. Eventuell müssen vor Beginn des Bleachings Krankheiten wie Karies oder Zahnmarkentzündung (Pulpitis) behandelt werden. Meist ist im Vorfeld auch eine professionelle Zahnreinigung nötig. Denn nur wenn die Zähne frei von Belag sind, kann der Arzt ihre Farbe richtig beurteilen. Zahnbeläge verhindern außerdem, dass die Bleichmittel gleichmäßig wirken. Kronen, Brücken und Füllungen verändern ihre Farbe beim Bleichen nicht. Der Zahnarzt wird dies bei der Zahnaufhellung berücksichtigen und auf ein harmonisches Gesamtbild achten.

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Bleaching Methode: Power Bleaching

Beim Power Bleaching, auch In-Office-Bleaching genannt, kommen sehr starke Wirkstoffkonzentrationen zum Einsatz. Zunächst wird Ihr Zahnarzt deshalb das Zahnfleisch mit einem gummiartigen Überzug, einem Lack oder einem schützenden Spezialgel abdecken. Ihr Mund wird dabei durch schonende Klammern offen gehalten. Dann bestreicht er die Zähne mit hochkonzentriertem Bleichgel und lässt es rund 15 bis 30 Minuten einwirken. Die Bleaching-Wirkung des Gels wird erhöht, wenn es mit speziellen Lampen (z. B. Laser, LED oder UV-Licht) bestrahlt wird. Die verwendeten Lichtfrequenzen aktivieren den chemischen Prozess im Bleaching Gel besonders schnell. Im Anschluss saugt der Zahnarzt das Gel ab und trägt eine neue Schicht auf.

Dieses Prozedere wird – je nach dem gewünschten Grad der Aufhellung – zum Teil mehrmals wiederholt. Danach werden die Zähne mit Fluoridgel oder Kaliumnitratgel nachbehandelt. In den ersten Tagen nach dem Bleaching sind die Zähne besonders empfindlich, da sollte der Patient auf das Rauchen verzichten und seinen Zähnen keine färbenden Nahrungsmittel zumuten. Da die Zähne noch etwas nachdunkeln, zeigt sich das Endergebnis erst nach einiger Zeit.

Klammern halten den Mund offen um die Zähne mit einer speziellen Lampe zu bestrahlen

© Science Photo Library

Bei der Power-Bleaching-Methode halten Klammern den Mund offen, um das Bleichgel auf den Zähnen mit speziellen Lampen zu bestrahlen

Power Bleaching ist ideal für alle, die schnelle Erfolge sehen wollen. Auch bei hartnäckigen Verfärbungen kann die Methode helfen; das Ergebnis hält außerdem vergleichsweise lange an. Da mit zunehmender Wirkstoffkonzentration zwangsläufig auch die Komplikationsrate steigt, ist es ratsam, die Methode nur in besonders schwerwiegenden Fällen anzuwenden. Beim Power-Bleaching ist es deshalb auch besonders wichtig, dass die Zähne zuvor gründlich untersucht werden.

Nachdem meist mehrere Sitzungen bei Zahnarzt nötig sind und die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, ist das Power Bleaching teurer als andere Verfahren. Soll die Behandlungsdauer verkürzt werden, indem die Zähen mit Licht bestrahlt werden, kann das Bleaching nur in Praxen mit einer entsprechenden technischen Ausstattung durchgeführt werden.

Power Bleaching kostet 400-700 Euro, dauert 20-30 Minuten und muss beim Zahnarzt durchgeführt werden.

© Aksonov Oleksiy

Bei dem Intensivverfahren in der Zahnarztpraxis wird eine Peroxid-Konzentration von 15-25% auf die Zähne aufgetragen. Anschließend wird das Bleichmittel mit einer speziellen Blaulichtlampe schonend aktivert. Damit der hoch dosierte Wirkstoff das Zahnfleisch nicht reizt, wird dieses vorher mit einer Schutzmasse bedekt. Die Wirkung dieser effektivsten Methode hält bis zu 5 Jahre.

Bleaching Methode: Walking Bleaching (Internes Bleaching)

Nach einer Wurzelbehandlung kann es passieren, dass sich der betroffene Zahn mit der Zeit dunkel verfärbt, weil Blut im Zahninneren gerinnt. Bei prominenten Zähnen empfinden Patienten das zum Teil als störend. In diesem Fall kommt das Walking Bleaching zum Einsatz. Der Zahnarzt wird den betroffenen Zahn genau untersuchen und entscheiden, wie stark der Zahn gebleicht werden soll. Bevor das Bleaching beginnen kann, muss zunächst die Füllung entfernt werden. Dann spült Ihr Arzt den Zahn mit einer Wasserstoffperoxid-Lösung, die das geronnene Blut im Zahninneren zersetzt.

Zu seinem Namen kommt das Walking Bleaching, weil der Arzt den Zahn anschließend mit einer provisorischen Füllung verschließt und Sie Ihrem normalen Tagesablauf nachgehen können, während die Lösung ihre Arbeit tut. Nach drei bis fünf Tagen wird der Zahnarzt das Ergebnis begutachten und entscheiden, ob es eine weitere Behandlung braucht. Ist er mit der Aufhellung zufrieden, entfernt er die provisorische Füllung, spült den Zahn aus und setzt eine neue, endgültige Füllung in den Zahn.

Auch diese Methode ist relativ teuer und wird nicht von den Krankenkassen bezahlt. Dafür können in wenigen, kurzen Sitzungen zielgerichtet einzelne Zähne behandelt werden.

Das Walking Bleaching kostet 70-150 Euro und sollte alle 3 Tage für 1-2 Wochen beim Zahnarzt durchgeführt werden.

© Aksonov Oleksiy

Die Methode beim Zahnarzt hellt Zähne auf, die sich nach Verletzungen oder Wurzelbehandlungen dunkel verfärbt haben. Der Arzt bringt durhc einen aufgebohrten Kanal in der Zahnkrone ein hochkonzentriertes Bleichmittel ein. Es folgt ein temporärer Verschluss. Das Vorgehen wir maximal 3-4 mal wiederholt. Das Ergebnis kann mit der richtigen Versorgungndauerhaft stabil bleiben.

Bleaching Methode: Home Bleaching unter ärztlicher Anleitung

Die Methode des Home Bleachings gilt das risikoärmste Verfahren. Allerdings verlang es einiges an Zuverlässigkeit und Ausdauer von den Patienten. Der Zahnarzt fertig auf Basis eines Kieferabdrucks eine individuelle Kunststoffschiene an, die der Patient mit nach Hause nimmt, um dort das Bleichmittel einwirken zu lassen. Zwei verschiedene Schienenarten kommen dabei zum Einsatz: solche, die über Nacht getragen werden, und solche, die der Patient tagsüber für wenige Stunden einsetzt. Die weichen Kunststoffschienen werden exakt für die Zahnreihen des Patienten angepasst.

Das Home Bleaching kostet 250-600 Euro und muss nachts über 1-2 Wochen angewendet werden

© Aksonov Oleksiy

Home-Bleaching: Zu Hause befüllt man die professionellen Zahnschienen mit einem Bleichgel, das aus einer 10-bis 16-prozentigen Peroxid-Konzentration besteht. Die Schienen müssen ein bis zwei Wochen lang für mehrere Stunden getragen werden, am besten nachts- bis der gweünschte Farbton erreicht ist. Der Effekt hält bei korrekter Anwendung 1 - 2 Jahre.

Der Arzt erklärt, wie das Bleichgel darauf zuhause aufgetragen werden muss. Ein bis zwei Wochen lang setzt der Patient die Schiene dann eigenverantwortlich ein und spült seinen Mund nach jedem Mal gründlich aus.
Während der Behandlung muss die Entwicklung regelmäßig vom Fachmann kontrolliert werden. Langfristig ist das Home Bleaching trotzdem das günstigste Verfahren, das von einem Zahnarzt angeleitet wird. Denn ist die Schiene einmal hergestellt, fallen bei künftigen Auffrischungen nur noch die Kosten für das Bleichgel und die Kontrolluntersuchungen an.

Der Nachteil: Patienten müssen mit einer Schiene hantieren und sie über mehrere Tage hinweg konsequent tragen.

Zahnbleaching: Warum Hausmittel gefährlich sind

Gels, Zahnpasta mit Weiß-Effekt oder Backpulver: Das hilft wirklich, um weißere Zähne zu bekommen.

Torsten Fuchs, Zahnarzt und Implantologe in Mülheim an der Ruhr

Fuchs ist unter anderem auf ästhetische Zahnheilkunde spezialisiert.

Herr Dr. Fuchs, funktionieren Bleaching-Methoden, die man zuhause durchführen kann wie zum Beispiel Gels oder Pulver?

Ich habe selbst schon alles Mögliche ausprobiert. Was in der Drogerie verkauft wird, darf allerdings keinen so hohen Karbamidperoxid-Gehalt haben, wie das, was in den Praxen verwendet wird. Deshalb funktioniert es kaum. Außerdem schmeckt es eklig und man kriegt unter Umständen Sodbrennen beim Runterschlucken. Das Bleachen beim Zahnarzt ist deutlich effektiver. Wir schützen das Zahnfleisch mit einem Gel. Nach einer Stunde hat man ein deutlich sichtbares, tolles Ergebnis.

Was ist mit Zahnpasta mit Weiß-Effekt?

Diese Zahnpasten sind meist sehr abrasiv, das heißt beim Putzen reibt man damit die obere Schmelzschicht der Zähne weg. Das Gebiss erscheint dann natürlich erstmal schön weiß. Das Problem ist, dass die Oberfläche nicht glattpoliert, sondern aufgeraut ist. Wenn man dann wieder Kaffee trinkt oder raucht, wird es noch dunkler als vorher. Dauerhaft ist der Effekt also eher negativ.

Wie lautet Ihr Tipp für weiße Zähne?

Kein Kaffee, Tee, Rotwein, Fruchtsäfte oder Cola – also nichts, was Spaß macht. Einfach gesund leben. Am besten gar nichts essen und nur Wasser trinken. Nein, natürlich nicht! Die Zähne verfärben sich einfach, wenn man älter wird – sie werden ja auch benutzt. Außerdem haben Mensch von Natur aus unterschiedlich helle Zähne. Wichtig ist, auch im Hinblick auf die Zahnästhetik, zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Benutzen Sie am besten eine elektrische Zahnbürste. Sie reinigt deutlich effektiver und manche Geräte melden, wenn man zu fest aufdrückt. Viele Patienten schrubben sich mit der normalen Zahnbürste den Schmelz weg.

Was halten Sie von Hausmitteln mit angeblichem Bleaching-Effekt? Kokosöl, Salz, Erdbeermus, Zitronensaft oder Backpulver. Gibt es da etwas, das wirkt?

Damit macht man sich eher seine Zähne kaputt. Für ein paar Tage sind die Zähne hell und dann wird es nur schlimmer. Dahinter steckt der gleiche Mechanismus wie bei der Zahnpasta mit Weiß-Effekt – also Sie rauen die Zähne damit auf.

Kann sich jeder die Zähne bleachen lassen?

Nein, es gibt Kontraindikationen. Wenn jemand Füllungen oder Kronen im frontalen Bereich hat, geht es nicht. Sie lassen sich nicht bleichen. Da müsste man hinterher die Kronen und Füllungen austauschen und die Farbe anpassen. Wenn die Zähne schon strahlend weiß sind, sagen wir dem Patienten auch, dass es nichts bringt.

Interview: Antonia Schillinger

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Zähne bleichen zu Hause

Wer eine lange Rechnung fürchtet, den Zahnarztbesuch scheut und trotzdem weiße Zähne möchte, findet auch in Apotheken und Drogerien eine Reihe an Produkten zum Zähne bleichen. Doch auch dabei gilt: Ein ärztliches Check-up ist unerlässlich. Zunächst muss abgeklärt werden, ob die Zähne überhaupt gesund genug sind für eine solche Prozedur. Liegen die Zahnhälse frei, sind Füllungen defekt, tummelt sich Karies am Zahn, dann könnten die Bleaching-Wirkstoffe ins Zahninnere vordringen und Entzündungen verursachen.

Bevor die Zähne aufgehellt werden können, braucht es außerdem eine professionelle Zahnreinigung – auch hierfür ist der Gang zum Zahnarzt notwendig. Ein weiteres Problem der Drogerie-Produkte: Viele haben nur gering dosierte Wirkstoffe und sind deshalb wenig effektiv. Hochdosierte Bleichmittel aus dem Internet könnten ohne ärztliche Anleitung wiederum großen Schaden anrichten. Alle Selfmade-Methoden sind deshalb mit großer Vorsicht zu genießen.

Bleaching Methode: Bleaching-Gel

Ähnlich wie beim Home Bleaching unter ärztlicher Aufsicht funktioniert auch das Aufhellen mit freiverkäuflichen Gels zuhause. Einziger Unterschied: Die Schiene ist nicht individuell angefertigt. Einzelne Hersteller bieten allerdings Beißschienen an, die sich erhitzen und damit anpassen lassen. Anschließend wird die Schiene mit Bleaching-Gel gefüllt und eingesetzt. Wichtig ist, dabei das Zahnfleisch und die Lippen zu schützen, nichts zu verschlucken und die Anwendungshinweise genau zu beachten.

Denn die Einwirkungszeiten sind von Produkt zu Produkt sehr unterschiedlich. Manche Hersteller erlauben es, die Schiene über Nacht zu tragen. Bei anderen ist wiederum von maximal 60 Minuten Einwirkzeit die Rede. Meist braucht es mehrere Runden, bis die Zähne so weiß sind, wie gewünscht. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie sorgfältig Sie die Behandlung durchführen.

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Bleaching Methode: Zahn-Bleaching mit Pulver

Im Gegensatz zu vielen anderen Methoden werben die Hersteller von Bleaching-Pulver oft mit natürlichen Inhaltsstoffen. Sie setzen auf Pflanzen und Kräuter, denen eine positive Wirkung im Bereich der Zahnmedizin nachgesagt wird, etwa Ackerminze, indische Stachelbeere oder Extrakte des Zimtbaums. Ihr großer Vorteil: Das Pulver ist günstig und denkbar simpel anzuwenden. Einfach eine Prise auf die Zahnbürste geben, anfeuchten und mit sanftem Druck die Zähne einreiben. Danach spülen Sie den Mund aus und putzen noch einmal mit normaler Zahnpasta nach.

Jetzt kommt das Aber: Zahnärzte kritisieren, dass Bleaching-Pulver zwar die Zähne poliert, aber keinerlei aufhellenden Effekt hat. Auch die Hersteller selbst räumen ein, dass die Wirkung deutlich geringer ist als bei anderen Produkten und die Anwendung regelmäßig wiederholt werden muss.

Noch stärker in der Kritik stehen Produkte, die auf Aktivkohle setzen. Kurzfristig entfernt das schwarze Pulver zwar Verunreinigungen an den Zähnen und lässt sie dadurch vorrübergehend heller erscheinen. Doch diese Wirkung hat einen hohen Preis. Die Körner der Kohle wirken wie eine Art Schleifpapier, das die Zähne aufraut und den Zahnschmelz abträgt. So können sich Beläge und Farbpigmente mit der Zeit leichter festsetzen – und das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts tritt ein.

Bleaching Methode: Zahn-Bleaching mit Hausmitteln

So verlockend es sein mag, mit natürlichen Mittel aus dem heimischen Vorratsschrank die Zähne zu weißeln: Das Bleaching mit Hausmitteln birgt einige Risiken. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ) etwa findet deutliche Worte: „Finger weg von Hausmitteln. Vor Zigarrenasche, Salz, Erdbeermus, Zitronensaft oder Backpulver muss dringend gewarnt werden.“ Denn: Sie alle enthalten entweder Säuren oder zu viele Schmirgelstoffe, die nicht nur den Zahnschmelz angreifen, sondern auch dafür sorgen, dass die Zähne anfälliger für Karies werden.

Backpulver zum Beispiel, kann irreparable Schäden verursachen. Durch seine enorme Schleifkraft werden die Zähne großflächig angegriffen und Entzündungen verursacht. Der Bleicheffekt ist zudem nicht einmal ansatzweise mit dem eines professionellen Bleachings zu vergleichen. Fazit: Beim Wohnungsputz mögen viele Hausmittel sehr wirksam sein. Wenn es um Ihre Zähne geht, sollten Sie lieber die Finger davon lassen.

Bleaching Methode: Bleaching-Streifen

Auch für diese Methode gilt: Am vorherigen Zahnarztbesuch führt kein Weg vorbei. Klären Sie ab, ob Ihre Zähne gesund sind, und lassen Sie Ihr Gebiss professionell reinigen. Erst dann kommen Bleaching-Streifen in Frage. Üblicherweise werden sie in größeren Packungen mit rund 30 Stück verkauft. In der Regel werden die Streifen zweimal täglich angewandt, so dass ein solches Set für circa zwei Wochen reicht.

Nachdem Sie die Schutzfolie eines Streifens abgezogen haben, müssen Sie die mit dem Gel beschichtete Seite auf die vorderen Zähne legen, ohne dabei das Zahnfleisch zu berühren. Liegen die Strips an der richtigen Stelle, werden sie leicht angedrückt. Die meisten Hersteller geben eine Einwirkzeit von rund 30 Minuten in der Gebrauchsanweisung an. Danach sollten Sie die Zähne gründlich putzen und so die Gelreste entfernen.

Whitening Strips kosten 11-40 Euro und sollten täglich für 1-2 Wochen angewendet werden um einen Effekt auf der obersten Zahnschmelzschicht zu bewirken

© Aksonov Oleksiy

Die mit Bleichgel beschichteten Plastikstreifen klebt man daheim auf die Vorderzähne und trägt sie 1-2 Wochen für 30-120 Minuten pro Tag. Die Streifen sind nur an geraden Zähnen sinnvoll, ansonsten werden nicht alle Flächen gleichermaßen erfasst. Weil die Produkte meist eine Maximalkonzentration von 0,1% Peroxid aufweisen, ist der Effekt gering, das Ergebnis hält nur 3-6 Monate.

Wie bei den anderen Home-Bleaching-Verfahren hängt die Wirkung der Bleaching-Streifen vor allem davon ab, wie genau Sie die Anleitung befolgen. Achten Sie vor allem beim Kauf im Internet darauf, dass die Streifen nicht mehr als 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid enthalten. Mit höherer Dosierung steigt auch die Gefahr, dass Nebenwirkungen auftreten. Solche Produkte dürfen deshalb nur von Zahnärzten eingesetzt werden.

Auch bei den handelsüblichen Mitteln sieht man meist nach einigen Tagen die ersten Erfolge. Bleaching-Streifen sind damit ein preiswertes, unkompliziertes Verfahren – das aber auch ein paar Haken hat. So erreichen die Wirkstoffe nicht die Zahnzwischenräume, die Zähne werden nur um wenige Farbnuancen aufgehellt und bei starken Verfärbungen können die Streifen kaum etwas ausrichten.

Bleaching-Zahnpasta

Zahncremes mit einem Weiß-Effekt gibt es in Supermärkten zu recht günstigen Preisen. Diese Pasten müssen sich die gleiche Kritik gefallen lassen wie Backpulver, Aktivkohle. Sie enthalten viele Schmirgelstoffe und schaden auf Dauer dem Zahnschmelz. Ist der angegriffen, lagern sich vermehrt Nahrungsbestandteilen und Bakterien ab. Und die Behandlung geht nach hinten los.

Hinzu kommt: Bleaching-Zahncremes entfernen nur oberflächliche Beläge. Zähne, die von Natur aus eine gelbere Farbe haben oder sich durch bestimmte Lebensmittel verdunkeln, können mit einer Zahnpasta nicht einfach „weiß geputzt“ werden. Nachdem die Methode außerdem nur dann wirksam ist, wenn sie ständig weiter angewandt wird, ist von den Cremes abzuraten.

Aufhellende Zahnpasten kosten 1-10 Euro und sollten nur gelegentlich genutzt werden

© Aksonov Oleksiy

Pasten mit aufhellendem Effekt enthalten als Bleichmittel Wasserstoffperoxid in geringer Konzentration von bis zu 0,1%. Durch die niedrige Dosierung richten solche Produkte nur kurzfristig etwas gegen oberflächliche, dunkle Beläge aus. Aufhellende Pasten nicht dauerhaft benutzen und Produkte mit groben Schmirgelpartikeln meiden - sie greifen den Zahnschmelz zu sehr an.

Bleaching Methode: Bleaching-Pen

Auch Bleaching-Pens zählen zu den Produkten, die sich zuhause leicht in Eigenregie anwenden lassen. Die Stifte sind mit Bleichgel gefüllt, das mit Hilfe eines Pinsels gleichmäßig auf die Zähne verteilt wird. Danach muss der Mund fast eine Minute lang geöffnet bleiben, damit die Lippen nicht mit dem Gel in Kontakt kommen. Im Anschluss sollten Sie den Mund gründlich ausspülen, Ihre Zähne putzen und auch die Zahnzwischenräume reinigen. Bevor Sie den Stift erneut ansetzen, müssen ein, zwei Tage verstreichen.

Bleaching-Pens werden sowohl in Apotheken und Drogerien als auch in Onlineshops angeboten. Die Nutzung ist günstig und unkompliziert. Dafür müssen die Stifte meist über einen längeren Zeitraum angewendet werden, bis sich das gewünschte Resultat zeigt. Der Effekt hält nicht so lange an wie bei professionellen Bleaching-Verfahren, deshalb muss die Behandlung eventuell öfter wiederholt werden.

Wie lange hält der Effekt?

Wie lange sie sich an dem neuen Strahlglanz im Spiegel erfreuen können, hängt sehr stark von Ihren Ess- und Putzgewohnheiten ab. Je öfter die Zähne mit färbenden Genussmitteln in Kontakt kommen, desto schneller verblasst der Aufhellungseffekt. In der Regel können Patienten nach professionellen Bleaching-Behandlungen beim Zahnarzt davon ausgehen, dass die Wirkung circa drei bis fünf Jahre sichtbar bleibt.

Wer raucht, seine Zahnpflege vernachlässigt oder viel Kaffee und Tee trinkt, wird sich schneller wieder auf den Zahnarztstuhl legen müssen. Wird das Bleaching wiederholt, reicht aber meist eine geringere Peroxid-Menge aus, um die Wirkung aufzufrischen.

Bei den Do-it-yourself-Produkten ist der Effekt unterschiedlich lange zu sehen. Auch hier kommt es vor allem auf das Ess- und Rauchverhalten an. Grundsätzlich können Sie aber davon ausgehen, dass die Aufhellung der Zähne für ca. ein halbes Jahr anhält.

 

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Bleaching: Nachteile und Risiken

Bleaching ist heutzutage ein relativ sicheres und risikoarmes Vorgehen. Doch noch immer bergen die Methoden verschiedene Nebenwirkungen. So können die Zähne nach der Behandlung empfindlicher sein – eine Reaktion, die beim Zahnarzt in der Regel durch eine Fluoridierung der Zähne abgemildert wird. Außerdem kann das Bleichmittel die Schleimhäute irritieren, wenn der Zahnfleischrand nicht ausreichend abgedeckt und geschützt wurde.

Kontrovers diskutiert wird aber vor allem die Aktivierung von Bleichmitteln durch Licht oder Laser. Diese Methoden stehen im Verdacht, das Zahnmark zu beschädigen. Auch die langfristigen Auswirkungen von hochdosierten Bleichmitteln sind noch umstritten. Daneben kann das Bleaching unter Umständen die Zahnstruktur schwächen und die Zahnsubstanz im Wurzelbereich angreifen.

Viele Nebenwirkungen betreffen insbesondere die Produktpalette für zuhause: Beispielsweise kann zu häufiges oder zu intensives Bleachen die Zahnhartsubstanz verändern. Vor allem Aufheller, die Ablagerungen abschleifen (wie Pasten und Aktivkohle) können die Zähne nachhaltig schädigen. Die Bundeszahnärztekammer rät deswegen, Aufhellungsmethoden nicht mehrmals im Jahr anzuwenden.

Die Hauptgefahr der Do-it-yourself-Behandlung ist, dass Vorerkrankungen eventuell unentdeckt bleiben. Beim Home-Bleaching besteht daneben die Gefahr, das größere Mengen Gel verschluckt und dadurch die Magen-Schleimhäute gereizt werden. Wird das Bleichmittel oder der Bleaching-Streifen nicht richtig platziert, können auch die Zahnhälse sehr empfindlich reagieren. Zu hoch dosierte Home-Bleaching-Produkte auf dem Markt können Zähnen und Zahnfleisch nachhaltig schaden.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung warnt außerdem vor Nebenwirkungen ästhetischer Art: „Wenn Sie auf eigene Faust Bleichmittel anwenden, kann das zu unschönen Ergebnissen führen, die besonders im Frontzahnbereich stark auffallen. Gegebenenfalls kann nur der Zahnarzt die Unregelmäßigkeiten nachträglich beheben.“ Folienstreifen etwa bedecken meist nur die vordersten Zähne. „Jeder, der gerne lacht und Zähne zeigt, sollte berücksichtigen, dass ein Bleichen nur der Frontzähne die Nachbarzähne dunkler scheinen lässt, was zu einem unharmonischen Gesamtbild führen kann.“

Die FDI World Dental Federation, der Weltverband der Zahnärzte kommt deshalb zu dem Schluss: „Fachlich verifizierte Untersuchungen ergaben, dass peroxidhaltige Präparate als sicher und effizient gelten, wenn die Produkte unter Aufsicht eines Zahnarztes und sachgemäß angewendet werden. Diese Technik fällt in den Bereich der Zahnmedizin und sollte nicht von Personen angewendet werden, die keine Zahnärzte sind. Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit wird der freie Verkauf dieser Produkte nicht befürwortet.“

Zähne bleichen: Wieviel kostet ein Bleaching?

Da es sich beim Bleaching um eine rein ästhetische Maßnahme handelt, kommen weder gesetzliche noch private Krankenkassen für die Kosten auf. Die können, je nach Umfang, Methode und Aufwand der Behandlung, unterschiedlich hoch ausfallen. Wer das Bleichen selbst in die Hand nimmt, kommt natürlich günstiger weg als der Zahnarztpatient. Zwischen fünf und 100 Euro kosten handelsübliche Pasten, Gels, Pulver, Streifen, Stifte oder Schienen aus Drogerien und Apotheken.

Wenn der Profi Hand anlegt, wird die Sache teurer. Jeder Zahnarzt legt die Kosten selber fest. Üblich sind Preise zwischen 250 und 800 Euro. Beim Walking Bleaching liegen die Kosten zwischen 70 und 110 Euro pro Zahn. Für ein Power Bleaching fallen etwa 300 bis 500 Euro für eine Behandlung an. Kommt dabei auch das Laser Bleaching zum Einsatz, kostet die Anwendung sogar um 700 bis 800 Euro. Fertigt der Zahnarzt eine individuell angepasste Schiene an, damit der Patient die Zähne zuhause selber bleichen kann, kostet das zwischen 250 und 400 Euro.

Lassen Sie sich im Vorfeld einen detaillierten Kostenplan erstellen, indem auch Vorbehandlungen wie die professionelle Zahnreinigung aufgeführt sind. So erleben Sie nachher keine bösen Überraschungen und haben allen Grund zu strahlen.  

Quellen
  • Online-Informationen Bundesärztekammer: www.bzaek.de; Abruf: 20.12.2017
  • Online-Informationen Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde: www.dgzmk.de; Abruf: 20.12.2017
  • Online-Informationen World Dental Federation (FDI): www.fdiworlddental.org; Abruf: 20.12.2017
  • Online-Informationen Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein: www.zahnpatienten.info; Abruf: 20.12.2017
  • Online-Informationen Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e. V. (DGÄZ): www.dgaez.de; Abruf: 20.12.2017

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Tipps für Ihre Zahngesundheit von Dr. Babak Varzideh

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Was macht einen guten Zahnmediziner aus?

Neben den fachlichen Fähigkeiten, die natürlich Voraussetzung sind, muss er Einfühlungsvermögen und Empathie mitbringen. Jeder Patient hat seine persönlichen Wünsche, Sorgen und Gedanken – genau das muss ein Zahnarzt sich immer vor Augen halten und sein Handeln danach orientieren.

Welchen Schwerpunkt setzen Sie bei Ihrer Arbeit?

Der klare Fokus liegt auf der Kombination von bester medizinischer Versorgung mit einem optimalen optischen Endresultat – unter Anwendung neuester Techniken mit minimalen Termin- und Zeitaufwand.

Was ist Ihr wichtigster Tipp für weiße und schöne Zähne?

Gute Pflege zuhause und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Wer sich trotzdem hellere Zähne wünscht, dem kann man natürlich mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wie Bleaching oder Veneers helfen. 

Das vollständige Interview mit Dr. Babak Varzideh finden Sie hier.

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Tipps für Ihre Zahngesundheit von Dr. Christian Rüter

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Was sollte jeder über seine Zähne wissen?

Dass gesunde Zähne nicht nur ein schönes Lächeln schenken, sondern einen wesentlichen und aktiven Beitrag zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

Wie nehmen Sie Ihren Patienten die Angst vor der Zahnbehandlung?

Indem wir auf sehr individuell und empathisch auf unsere Patienten und ihre Ängste eingehen.

Bei welchen Anzeichen sollte man nicht zögern und unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen?

Natürlich bei Zahnschmerzen, Beschädigung von Zähnen und Zahnersatz wie Brücken, Kronen oder Inlays. Und, wenn man zum Beispiel beim Zähneputzen häufig Zahnfleischbluten auftritt – das kann auf eine Parodontose-Erkrankung hinweisen.

Das vollständige Interview mit Dr. Christian Rüter finden Sie hier.

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Tipps für Ihre Zahngesundheit von Dr. Volker Böll

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Warum sind Sie Zahnarzt geworden?

An meinem Beruf gefällt mir, dass es sehr erfüllend ist, meinen Patienten helfen zu können – ob bei Schmerzen oder anderen zahnmedizinischen Fragen. Ein glücklicher Patient ist für mich die optimale Bestätigung für meinen Einsatz.

Zweimal am Tag Zähneputzen, reicht das?

Ja, wenn man zweimal täglich für jeweils mindestens drei Minuten die Zähne putzt, ist das ausreichend. Allerdings sollte man dazu einmal täglich auch die Zahnzwischenräume reinigen – entweder mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.

Keine Schmerzen, kein Problem, denken sich viele, wenn es um die Zähne geht. Warum sollten Patienten unbedingt zur regelmäßigen Kontrolle in die Praxis?

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um beginnende Kariesstellen frühzeitig zu erkennen. Aber auch Erkrankungen wie zum Beispiel des Zahnfleisches sollten rechtzeitig erkannt werden, um großen Schaden zu vermeiden.

Das vollständige Interview mit Dr. Volker Böll finden Sie hier.

Dr. Volker Böll,

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Fachgebiet:

  • Zahnmedizin
     

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Therapieschwerpunkt:

  • Ästhetische Zahnheilkunde
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