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Gürtelrose (Herpes Zoster)

Gürtelrose ist ein schmerzhafter Hautausschlag verursacht durch Windpocken-Viren. Typisch sind etwa gürtelartig verteilte Bläschen am Rumpf.

Geprüft von Bernhard Hobelsberger, Medizinredakteur

Veröffentlicht:
Aktualisiert: 2022-01-20T00:00:00+01:00 2022-01-20T00:00:00+01:00

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Inhaltsverzeichnis
Kugelförmige Windpocken-Viren

© Mauritius Images

Gürtelrose: So entsteht sie

Eine Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht durch die Ansteckung mit dem Varicella-Zoster-Virus. Treiben die Varicella-Viren zum ersten Mal ihr Unwesen in Ihrem Körper, verursachen sie Windpocken. Dabei bilden sich kleine rote Flecken und pickelartige Erhebungen, die stark jucken, überall auf der Haut, manchmal sogar auf den Schleimhäuten. Nach dem Abklingen der Windpocken verbleiben die Viren zeitlebens im Körper. Sie nisten sich in den Nervenknoten um das Rückenmark (Spinalganglien) herum ein – und dort bleiben sie auch dann noch, wenn die Windpocken längst überstanden sind.

Normalerweise verhalten sie sich dort ruhig, manchen Menschen machen sie ein ganzes Leben lang keine Probleme mehr. Werden die Viren jedoch durch einen Reiz erneut aktiv, kommt es zur Gürtelrose. Experten gehen davon aus, dass Störungen der körpereigenen Abwehr im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Erkrankung stehen: Ist das Immunsystem geschwächt, kann es die Viren nicht mehr in Schach halten. Es entsteht eine Gürtelrose. Als Auslöser gelten zum Beispiel Stress, UV-Strahlen oder bestimmte Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. Zwar tritt die Gürtelrose im Alter häufiger auf, aber auch jüngere Menschen können an Herpes Zoster erkranken.

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Gürtelrose: Ansteckung

Die Gürtelrose ist eine Zweitinfektion. Das heißt, die ursprüngliche Ansteckung liegt länger zurück – sie erfolgte, wenn die Betroffenen an Windpocken erkrankt waren. Zwar haben Gürtelrose und Windpocken den gleichen Auslöser, sie äußern sich aber unterschiedlich: Windpocken in kleinen „Pickelchen“, die stark jucken und sich über den gesamten Körper verteilen, Gürtelrose in wassergefüllten Bläschen, die sich auf einen Körperbereich beschränken. Während Windpocken eine typische Kinderkrankheit sind, tritt Gürtelrose hauptsächlich bei Erwachsenen auf.

Ob Gürtelrose ansteckend ist (z. B. für Partner) oder nicht, hängt von der individuellen Krankengeschichte ab: Zwar ist die Erkrankung an sich infektiös, wer allerdings schon einmal Windpocken hatte, ist unter normalen Umständen immun gegen Gürtelrose. Die Übertragung der Gürtelrose-Viren auf eine Person, die noch keine Windpocken hatte, löst jedoch keinen Herpes Zoster, sondern die Windpocken aus. Eine Varizella-Zoster-Infektion, sprich eine Erkrankung mit Windpocken oder Gürtelrose ist meldepflichtig, d.h. der Arzt meldet die Krankheit dem Gesundheitsamt.

Achtung: Auch wenn es juckt, kratzen Sie die Gürtelrose-Bläschen nicht auf! Die flüssigkeitsgefüllten Bläschen enthalten massenhaft Viren, die sie über die Hände auf Ihr Umfeld übertragen können. Außerdem besteht eine größere Gefahr, dass die Gürtelrose Narben hinterlässt. Gleiches gilt für die Bläschen bei Windpocken.

Das Varizella-Zoster-Virus löst Windpocken und Gürtelrose aus. Nach einer Windpockenerkrankung bleiben einige Viren im Körper. Sie „schlafen“ in bestimmten Nervenzellen und können Jahren später wieder aktiv werden und den gürtelförmigen Hautausschlag bei Gürtelrose an Bauch, Brust oder Hals erzeugen.

© Mauritius Images

Windpocken und Gürtelrose haben eines gemeinsam: Beide Erkrankungen löst das Varizella-Zoster-Virus aus. Nach einer Windpockenerkrankung bleiben einige Viren im Körper. Sie „schlafen“ in bestimmten Nervenzellen und können Jahren später wieder aktiv werden und den gürtelförmigen Hautausschlag bei Gürtelrose an Bauch, Brust oder Hals erzeugen.

Gürtelrose: Ansteckungsgefahr

Gürtelrose im Alter ist häufiger als bei jüngeren Erwachsenen. Zudem sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Personen ab 50 Jahren stärker gefährdet. Doch auch jüngere Erwachsene, Kinder und Jugendliche sind nicht vor Gürtelrose gefeit.

Die Inkubationszeit bei Gürtelrose, also die Dauer von der Infektion bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Krankheit bemerkbar macht, lässt sich für Gürtelrose nicht bestimmen, da die Erstinfektion mit Windpocken oft schon lange zurückliegt. Bei Windpocken beträgt sie durchschnittlich 14 bis 16 Tage, es können aber auch nur acht oder aber bis zu 28 Tage vergehen. Manche Betroffene mit einer Gürtelrose fragen sich, wie lange sie ansteckend ist. Das lässt sich ebenfalls nicht in einen exakten Zeitrahmen gießen. Generell besteht bei einer Gürtelrose Ansteckungsgefahr, bis die Bläschen verkrustet sind.

Gürtelrose Auslöser

Übertragen werden die hoch ansteckenden Windpocken-Viren mittels Tröpfcheninfektion, das heißt, sie gelangen durch Sprechen, Atmen oder Husten in die Luft, wo andere Menschen sie einatmen. Bei einer Gürtelrose erfolgt die Ansteckung mit den Viren hingegen meist per Schmierinfektion, also wenn die hochinfektiöse Bläschenflüssigkeit durch Körperkontakt weitergegeben wird.

Impfung gegen Gürtelrose

Gürtelrose vorbeugen können Sie durch eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 60 Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose. Wer an einer Grundkrankheit oder Immunschwäche leidet, sollte sich bereits ab dem 50. Lebensjahr gegen Gürtelrose impfen lassen.

Gürtelrose-Impfstoff

In Deutschland sind für Personen ab 50 Jahren zwei Impfstoffe gegen Gürtelrose zugelassen: ein Lebendimpfstoff und ein Totimpfstoff. Der Herpes-Zoster-Lebendimpfstoff hat jedoch eine eingeschränkte Wirksamkeit und wird nicht für die Standardimpfung gegen Gürtelrose empfohlen. Zudem ist er nicht für Personen mit geschwächtem Immunsystem geeignet. Die STIKO rät deshalb für die Impfung gegen Gürtelrose zu einem Totimpfstoff. Zwei Impfdosen der Gürtelrose-Impfung werden im Abstand von zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht.

Ist eine Person mit einem Lebendimpfstoff gegen Windpocken (Varizellen) geimpft worden, ist eine Gürtelrose trotz Impfung möglich. Allerdings erkranken Kinder, die eine Windpocken-Impfung erhalten haben, drei- bis zwölfmal seltener an einer Gürtelrose. Zudem ist der Verlauf milder als ohne Impfung.

Sind bei der Gürtelrose-Impfung Nebenwirkungen zu erwarten?

Der Totimpfstoff gegen Gürtelrose gilt als sicher – Hinweise auf schwere Nebenwirkungen oder für das Auftreten von Autoimmunerkrankungen gab es nach Aussagen des Robert-Koch-Instituts in der Zulassungsstudie des Impfstoffes nicht.

Allerdings gilt der Herpes-Zoster-Totimpfstoff als sehr „reaktogen“: Reaktionen wie Rötung, Schmerzen und Schwellung an der Impfstelle sind möglich. Auch kann es sein, dass sich Geimpfte für ein bis zwei Tage müde fühlen, Fieber, Kopf- oder Muskelschmerzen haben. Bei etwa jeder zehnten Person kommt es nach der Gürtelrose-Impfung zu diesen Nebenwirkungen.

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Gürtelrose: Diese Symptome sind typisch

Generelles Unwohlsein, brennender Schmerz an der Brust, gefolgt von roten Flecken, die sich bandartig ausbreiten und nach und nach zu kleinen Bläschen werden – erkennen Sie diese Symptome an sich, haben Sie sehr wahrscheinlich Gürtelrose.

Auslöser dieses schmerzhaften Hautausschlags ist das gleiche Virus, das auch für Windpocken verantwortlich ist: Varicella Zoster. Da dieser zu den Herpesviren gehört, heißt Gürtelrose im Fachjargon auch Herpes Zoster oder nur Zoster. Den Namen Gürtelrose hat die Krankheit bekommen, weil sie sich oft gürtelartig um den Körper ausbreitet: Erst in Form von roten Flecken, dann entstehen meist kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen.

Ganz anders als der medizinische Fachbegriff „Herpes Zoster“ heißt die Gürtelrose auf Englisch „Shingles“. Bei einer Erkrankung im Ausland kann es gegebenenfalls nützlich sein, die englische Bezeichnung zu kennen.

Bei einer Gürtelrose sind die ersten Anzeichen meist recht unspezifisch. Zunächst verläuft das Frühstadium der Gürtelrose ohne Ausschlag. Viele Betroffene fühlen sich zunächst etwas abgeschlagen und krank, verspüren leichtes Fieber und Gliederschmerzen. Es könnte ebenso gut ein grippaler Infekt sein. Nach ein bis zwei Tagen bekommen Patienten im Fall einer Gürtelrose jedoch Schmerzen, die mitunter sehr ausgeprägt sein können. Sie verspüren in dieser Phase der Gürtelrose einen Juckreiz, eventuell auch ein Brennen an den betroffenen Hautzonen.

Diese Gürtelrose-typischen Schmerzen dauern zwischen drei und fünf Tagen an. In dieser Zeit dringen die Viren in die Zellen ein und verursachen dort den charakteristischen Gürtelrose-Ausschlag: Zunächst treten rote Flecken auf, die sich meist wie der namensgebende Gürtel um den Körper legen und anhand derer ein Arzt Gürtelrose bereits erkennen kann. Nach ein bis zwei Tagen verwandeln sie sich in kleine Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Sowohl Flecken als auch Blasen sind – im Gegensatz zu Windpocken – örtlich begrenzt und zeigen sich nur in dem Bereich, den der betroffene Nerv versorgt.

Bläschen auf der Haut

© Science Photo Library

Bei Gürtelrose entstehen rote Flecken auf der Haut. Diese verwandeln sich im Laufe der Krankheit zu kleinen Bläschen

Wo treten die Gürtelrose-Symptome auf?

Meist tritt Gürtelrose unter der Brust oder am Bauch auf, und fast immer einseitig. Das heißt, der Ausschlag überschreitet die Körpermitte nicht. Häufig beginnt die Hautveränderung bei Gürtelrose auch am Rücken, genauer: an der Wirbelsäule, von wo aus sie sich ausbreitet.

Prinzipiell kann die Erkrankung aber fast überall am Körper auftreten: Einige bekommen Gürtelrose am Bein, vor allem am Oberschenkel, bei anderen breitet sich Gürtelrose am Arm aus. Die Bläschen der Gürtelrose können sich außerdem am Hals oder auf der Kopfhaut bilden. Gürtelrose am Kopf entsteht, wenn sich die Viren im Hirnnerv befinden.

Schwerer zu erkennen ist Gürtelrose ohne Ausschlag, die ebenfalls vorkommen kann. Experten bezeichnen diese Form der Gürtelrose ohne Bläschen als Zoster sine herpete. Eine Gürtelrose ohne Schmerzen gibt es dagegen quasi nicht. Ausnahme: Der Arzt entdeckt und behandelt die Gürtelrose im Frühstadium, in dem sie noch nicht ganz durchgebrochen ist – unter Umständen gelingt es dann, einen schmerzhaften Verlauf zu verhindern.

Komplikationen bei Gürtelrose

Gürtelrose beim Kind ist seltener als beim Erwachsenen, sie kommt aber durchaus vor. Kleinere Kinder weisen meist weniger Bläschen auf. Sind die Kinder ansonsten gesund, verläuft die Krankheit normalerweise gut und der Ausschlag heilt ohne Narben ab. Vorausgesetzt, die Eltern achten darauf, dass der Nachwuchs sich nicht zu sehr kratzt.

Schwerer haben es in der Regel Erwachsene mit Gürtelrose, hier können einige Komplikationen auftreten – und das tun sie auch häufiger als bei Kindern. So kann sich die befallene Stelle beispielsweise entzünden (Superinfektion), die Haut sich dadurch dauerhaft verfärben oder vernarben.

Außerdem können bei Gürtelrose auf der Kopfhaut oder im Gesicht Komplikationen auftreten, zum Beispiel Lähmungen. Betrifft die Gürtelrose den Trigeminusnerven im Gesicht, kann das Auge betroffen sein, im Extremfall besteht das Risiko zu erblinden.

Bei einer weiteren schweren Komplikation betrifft die Gürtelrose das Ohr (Zoster oticus): Starke Ohrenschmerzen, Schwindel bis hin zum Verlust des Gehörs sind möglich. Eine sehr unangenehme Folge von Gürtelrose, die besonders häufig bei Patienten jenseits der 50 auftritt, ist die sogenannte postherpetische Neuralgie. Das heißt, die starken Nervenschmerzen halten mehrere Wochen oder Monate nach überstandener Gürtelrose noch weiter an.

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Gürtelrose richtig behandeln

Meist kann der Arzt die Gürtelrose-Diagnose bereits anhand der typischen Symptome stellen, sodass eine spezifische Diagnostik (z. B. im Labor) nur in Fällen mit untypischen Krankheitsbildern nötig ist, bei einer Schwangerschaft oder wenn andere Krankheiten vorliegen (könnten), wie Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder eine Lungenentzündung.

Beginnt die Gürtelrose-Behandlung in einem frühen Stadium, stehen die Chancen gut, dass sie innerhalb von zwei bis vier Wochen ausheilt. Die Behandlungsdauer selbst beträgt rund eine Woche. Generell hängt bei Gürtelrose die Dauer der Behandlung aber davon ab, wie schwer die Symptome sind und ob Begleiterkrankungen oder Komplikationen bestehen. In der Regel kommt es in zwei Dritteln der Fälle von Gürtelrose zur vollständigen Heilung. Es ist jedoch möglich, dass eine Gürtelrose mehrfach auftritt. Der Arzt hat folgende Möglichkeiten der Gürtelrose-Therapie, von denen auch mehrere gleichzeitig zum Einsatz kommen können:

Haut pflegen: Bei Gürtelrose sollen desinfizierende Pulver verhindern, dass sich in den betroffenen Hautarealen Bakterien ansiedeln. Es gibt auch Lotionen und Gels, die bei Gürtelrose den Juckreiz lindern oder die Bläschen austrocknen sollen. Kühle, feuchte Umschläge können ebenfalls guttun, wenn die Gürtelrose-Bläschen jucken und wehtun.

Schmerzen stillen: Bei akuten Schmerzen verschreibt der Arzt bei Gürtelrose außerdem Medikamente, die den Schmerz stillen sollen (z.B. Ibuprofen).

Viren stoppen: Bestimmte Wirkstoffe können die Vermehrung der Viren hemmen (sog. Virustatika). Experten empfehlen, mit der antiviralen Behandlung innerhalb von 72 Stunden zu beginnen. Meist verschreibt der Arzt ein Medikament in Tablettenform. Bei schweren Verläufen können Virustatika auch als Venentropf (Infusion) verabreicht werden.

Folgeerkrankungen behandeln: Nach einer Gürtelrose können Langzeitfolgen auftreten. Bei einer postherpetischen Neuralgie kann der Arzt die Therapie um eine Schmerztherapie, krampflösende Mittel, Antidepressiva oder auch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur ergänzen.

Gürtelrose in der Schwangerschaft: Gefahr fürs Kind?

Gürtelrose-Patienten und Schwangere sollten sich sicherheitshalber aus dem Weg gehen. Hatte die Schwangere in ihrem Leben bereits die Windpocken, ist sie normalerweise geschützt. Ist dies nicht der Fall, kann sie sich mit dem Varizella-Zoster-Virus anstecken. Windpocken können je nach Infektionszeitpunkt schwere Konsequenzen für das ungeborene Kind nach sich ziehen, etwa verschiedene Fehlbildungen. Eine Windpockeninfektion um den Geburtszeitpunkt ist für das Kind mit einer Sterblichkeit von 30 Prozent verbunden.

Behandlung von Gürtelrose in der Schwangerschaft

Besondere Gesetze gelten, wenn eine werdende Mutter Gürtelrose bekommt. Schwangere dürfen zum Beispiel bestimmte Stoffe nicht aufnehmen, die dem Kind gefährlich werden könnten – dazu gehören Virustatika und auch bei Cortisoncreme ist Vorsicht geboten. Der Arzt wird vermutlich Medikamente gegen den Juckreiz verschreiben. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt über Möglichkeiten der Gürtelrose-Behandlung in der Schwangerschaft.

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Gürtelrose: Verlauf und Prognose

Gürtelrose beginnt meist mit grippeähnlichen Symptomen, bevor der typische Ausschlag mit roten Flecken, Bläschen und großen Schmerzen auftritt. In zwei Dritteln der Fälle verläuft Gürtelrose überwiegend harmlos und bildet sich nach zwei bis vier Wochen wieder zurück.

Es können jedoch Narben oder pigmentierte Hautbereiche zurückbleiben. Zu den möglichen Komplikationen zählen Lähmungserscheinungen und postherpetische Schmerzen, die über die Erkrankung der Gürtelrose selbst hinaus anhalten (Langzeitfolgen). Generell gilt: Gehen Sie schon beim geringsten Verdacht auf Gürtelrose zum Arzt. Je früher die Therapie beginnt, desto besser schlägt sie an.

Quellen
  • S2K-Leitinie: Diagnostik und Therapie des Zoster und der Postzosterneuralgie (Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)); Stand: 24.05.2019
  • Online-Informationen Robert Koch-Institut: www.rki.de; Abruf: 13.01.2022
  • Online-Informationen Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) www.frauenaerzte-im-netz.de; Abruf: 13.01.2022

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