Werbung

Werbung

Die Lust auf Süßes stoppen

Manchmal überkommt einen diese unbändige Lust auf ein Stück Schokolade. Dumm nur, wenn aus einem Rippchen eine ganze Tafel wird. Was Heißhunger auslöst und wie Sie ihn bekämpfen können.

Werbung

Inhaltsverzeichnis
Junge Frau sitzt vor einem Tisch, der gedeckt ist mit verschiedenen Kuchen und Teilchen

© Wayhomestudio / Freepik

Plötzlich ist er da, der Heißhunger auf Süßigkeiten. Nur Kekse, Gummibärchen oder eine Tafel Schokolade können da helfen – und werden oft in Gänze verputzt. Wer kennt es nicht? Solche plötzlich auftretenden Gelüste haben schon viele Diät-Pläne durchkreuzt.

Hunger ist normalerweise ein eindeutiges Signal des Körpers, der nach neuen Nährstoffen verlangt. Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette liefern die Energie, die er zum Leben braucht. Herrscht ein Mangel, macht er sich bemerkbar. Einfluss auf die Entstehung eines Hungergefühls hat unter anderem der Insulinspiegel. Insulin ist ein Hormon, das den Blutzucker senkt. Essen wir Lebensmittel, die viel Zucker enthalten, steigt der Blutzuckerspiegel sprunghaft an. Daraufhin schüttet die Bauchspeicheldrüse große Mengen Insulin aus, der Blutzucker fällt schnell ab und wir haben wieder Hunger – Heißhunger. Besonders Menschen mit Diabetes oder Adipositas sind hierfür anfällig.

Neben diesem Stoffwechselvorgang hat auch die Psyche einen starken Einfluss auf die Süßigkeiten-Lust. Wer gestresst ist, sich ärgert oder einfach nur Langeweile verspürt, greift schnell zu Schokolade & Co., um sich besser zu fühlen. Denn süße und fettige Speisen aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn: Beißen wir etwa in einen Donut, empfängt das Hirn entsprechende Signale und schüttet vermehrt Dopamin aus – auch als Glückshormon bekannt.

Video: Hilfe gegen Heißhunger

Wer regelmäßig, etwa mehrmals pro Woche, ausgeprägte Heißhunger- und Fressattacken verspürt, sollte den Hausarzt aufsuchen.

Arztsuche
Finden Sie mit Hilfe der FOCUS-Gesundheit Arztsuche den passenden Mediziner.

© FOCUS-Gesundheit

Die große Ärzteliste 2024

FOCUS-Gesundheit 02/24
Immuntheapien bremsen Nahrungsmittelallergien. Sexuell übertragbare Krankheiten treffen jedes Alter. Plus: 4.100 Experten für 126 Erkrankungen und Fachgebiete. U.v.m.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Den passenden Arzt finden Sie über unser Ärzteverzeichnis.

Höchster Qualitätsanspruch: So arbeiten wir.

Fragen? Schreiben Sie uns!

Dr. Andrea Bannert

Redaktionsleitung DIGITAL FOCUS-Gesundheit

Facebook Logo Instagram Logo Email Logo
Fragen Bild
Redaktor Bild

Hinweis der Redaktion

Im Sinne einer besseren Lesbarkeit unserer Artikel verwenden wir kontextbezogen jeweils die männliche oder die weibliche Form. Sprache ist nicht neutral, nicht universal und nicht objektiv. Das ist uns bewusst. Die verkürzte Sprachform hat also ausschließlich redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Jede Person – unabhängig vom Geschlecht – darf und soll sich gleichermaßen angesprochen fühlen.

Weitere Online-Angebote:

Services der © BurdaVerlag Data Publishing GmbH, Deutsches Institut für Qualität und Finanzen